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News



Erstellt am Mittwoch, 22. März 2017

 

Harz im Holz

Die sogenannten Harzgallen sind mit Harz gefüllte Hohlräume im Holz.  Diese Hohlräume im Holz der harzführenden Nadelhölzer sind mit flüssigem oder festem Harz gefüllt. Sie liegen stets innerhalb eines Jahrringes.  Ihre Form auf Schnittflächen ist im Querschnitt schmal-bogenförmig. Die Harzgallen verlaufen immer in Faserrichtung.
Zu den harzreichen Holzarten gehört ohne Zweifel die Kiefer. Fußböden aus harzreichem Holz knarren kaum, deshalb hat man Theaterbühnen meist aus Schwarzkiefer gebaut. Das sind dann die ‚Bretter, die die Welt bedeuten‘.
In Thüringen ist die Fichte 2017 zum Baum des Jahres gewählt worden. Wie keine andere Baumart hat die gemeine Fichte in den letzten 200 Jahren den Thüringer Wald, den Harz, teilweise die Rhön, aber auch das Ostthüringer Schiefergebirge geprägt.
Das genügsame Nadelholz ist vielerorts der Symbolbaum für Heimat, Kultur und Lebensstil. Nach den Weltkriegen war die Fichte das Beispiel für eine gelungene Wiederbewaldung nach Holznot, Kriegshieben und Sturmkatastrophen. Andere sehen in dieser Baumart das Sinnbild für ökologisch tote Industrieforste und wollen die Fichte ersetzen.
Die Fichte ist ein Verlierer des Klimawandels. Das sehr wuchskräftige Nadelholz hat sehr ungünstige Voraussetzungen für kommende klimatische Veränderungen, wie Temperaturerhöhungen. Auch gegen Niederschlagsschwankungen ist die Fichte schlecht gerüstet. Deshalb wird der Fichtenanteil wohl weiter zurückgehen.
 

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