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Drechseln  Drucken  twitter Google+

 

Zimmerin

Drechseln hat Tradition, es ist eines der ältesten Handwerke der Welt. Das erste Handwerksgerät, das über einen gewissen Grad an Mechanisierung verfügte, war der Fiedelbohrer.

Das war ein bogenförmiges Holzstück, dessen Enden man mit einer Sehne verbunden hat. In die Sehne hat man ein Holz eingespannt. Das Hin- und Herbewegen des Bogens ließ das Holz rotieren. Am Kopf des Holzes war eine Spitze aus Stein eingesetzt. Damit hat man recht einfach Material ausbohren können. Der Fiedelbohrer war eigentlich die erste ‚Bohrmaschine‘.

Das Prinzip des rotierenden Bohrers hat man später auf die Holzdrehbank übertragen, geändert hat man lediglich die Drehachse. Rund 3500 Jahre ist diese erste Ur-Drehbank heute alt.

Die Etrusker waren es, die große Fertigkeiten im Drehen entwickelten. Schalen und Teller aus verschiedensten Materialien hat man bei Ausgrabungen gefunden.

Zuerst war natürlich Holz das Material der Wahl. Es ist leicht zu bearbeiten und vielseitig verwendbar. Trotzdem erfordert es großes Geschick und Kenntnis der Eigenschaften des Holzes.

Auf der Drehbank wird das Werkstück festgespannt und heute durch einen Motor in Drehung versetzt. Früher hat ein Gehilfe das Werkstück mit einem Seil in Rotation gebracht.

Verschiedene Drechseleisen in unterschiedlichen Formen werden mit der Hand angesetzt, um damit Holzspäne abzutragen. Mit diesem Dreh lassen sich auch dünnwandige Gefäße mit gleichförmigem Durchmesser herstellen. Ahorn ist am besten zum Drechseln geeignet.

Von Anfang an wurden auch Versuche mit anderen Materialien gemacht. Elfenbein, Bernstein, Sandstein, Kalkstein, Schiefer und sogar Marmor hat man, mehr oder weniger erfolgreich, gedrechselt.

Wie wichtig dieses Handwerk für die Gestaltung von Kirchen und Klöstern und anderen Prachtbauten war, zeigt die Tatsache, dass im Kloster St. Gallen ein eigener Raum für die Drechsler hergerichtet wurde.

Heute haben die Profi- und Hobbyhandwerker eine Auswahl von Maschinen, die Drechseln in einer nie gekannten Präzision ermöglichen. Die Profis von kirchner24.de empfehlen im Hobbybereich z.B. die Holzstar Drechselbank DB 1100 mit variabler Drehzahlregulierung. Für 840,51 Euro bekommt der Handwerker eine Maschine in einem verwindungssteifen Graugussbett auf einem stabilen Gestell, das sorgt für hohe Laufruhe und Präzision. Der Reitstock und Spindelstock ist ebenfalls aus schwerem Grauguss gefertigt.

Die variable Drehzahlregulierung mit digitaler Drehzahlanzeige ist Voraussetzung für den universellen Einsatz der Holzstar DB 1100. Die Maschine eignet sich auch ideal zum Drechseln großer Werkstücke.

Alle Angebote aus dem Internetshop kirchner24.de sind auch in Gerolzhofen direkt immer vorrätig. Für ganz eilige Abholer gibt es auch noch Tipps von den Profis obendrauf.

Holzbildhauerei ist eigentlich ganz einfach, man muss nur alles wegnehmen, was zu viel ist. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Holzschnitzerei oder Holzbildhauerei ist als Hobby recht anspruchsvoll. Als künstlerisches Hobby ist es auf alle Fälle gut für das Gemüt und für die Seele.  
Richtig Spaß macht die Holzbildhauerei nur mit dem richtigen Werkzeug. Da landet man unweigerlich bei den hochwertigen Holzbearbeitungswerkzeugen der Marke ‚KIRSCHEN‘. Diese Traditionswerkzeuge der Firma Wilh. Schmitt & Comp. GmbH & Co. KG werden von kirchner24.de im Internet angeboten. Die Anschaffung eines KIRSCHEN Stechbeitelsatzes im Holzkasten ist ganz sicher ein Einstieg, der richtig Lust auf mehr macht. Mit 6 Werkzeugen in der Größe von 6 - 26 mm kostet der Kasten nur 84,05 Euro und ist lagermäßig lieferbar. Die Profis von kirchner24.de helfen auch bei größeren Ambitionen in Sachen Holzbearbeitung weiter.  
Leute, die ihr Interesse am gestaltenden Umgang mit Holz für sich entdeckt haben, wissen was es bedeutet, aus einem rohen Stück Holz eine Figur zu machen, die ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Viele trauen sich als Erstlingswerk an einzelne Körperteile oder kleine einfache Tierformen: ein Hase, ein Finger, eine Nase, ein Ohr sind solche Werke für den Einstieg.
Der Einstieg in den Ruhestand, Zeit dadurch, dass die Kinder aus dem Hause sind oder auch einfach nur ein Aha-Erlebnis im Bekanntenkreis sind oft der Auslöser, sich mit diesem anspruchsvollen Hobby zu beschäftigen. Manche besuchen einen Volkshochschulkurs, um den Einstieg zu finden, andere besuchen einen der Holzschnitzkurse in der Holzschnitzerstadt Bischofsheim. Das Städtchen im Herzen der Rhön hat eine lange Tradition als Holzschnitzerstadt. Die staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer in Bischofsheim ist die einzige Holzschnitzschule in Nordbayern und eine der ältesten in Deutschland.
In zahlreichen Bischofsheimer Holzschnitzereien wird das alte Handwerk in Familienbetrieben weitergeführt und erhalten. Madonnen und Heiligenfiguren, Krippen, fränkische Trachtenpaare, Rhöner Holzmasken u.v.m. können vom Besucher entdeckt zu werden. Auf dem eigens angelegten Holzskulpturenweg erlebt der Spaziergänger in der Altstadt lebendige Geschichte und Holzschnitzkunst auf Schritt und Tritt. Als Anregung für angehende Holzbildhauer ist ein Ausflug nach Bischofsheim sicher ein Pflichttermin.
In den privaten Hobbykursen der akademischen Bildhauerin Claudia Fink (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) und des Holzbildhauermeister Roland Ehmig kann man die Grundlagen des Schnitzens und des kreativen Umgangs mit Holz erlernen. Anhand von Masken, Schalen oder einfachen plastischen Arbeiten üben die Teilnehmer unter der fachmännischen Anleitung den Umgang mit Schnitzwerkzeugen.  
Wer sich spontan einfach selbst direkt an die Arbeit machen will, für den sind vorgefertigte Rohlinge vielleicht der richtige Weg. Ein Rohling ist eine mit einer Kopierfräsmaschine grob vorgefertigte Figur. Für die Feinausarbeitung sind der Kreativität des Handwerkers keine Grenzen gesetzt. Auch Anfänger schaffen es in relativ kurzer Zeit anspruchsvollere Figuren zu schnitzen.  
Ganz wichtig für den Erfolg ist die Wahl des richtigen Holzes. Die traditionsreichen Schnitzer aus dem Grödner Tal bevorzugen drei Holzarten: das harte Ahornholz, das weiche Lindenholz und das ebenfalls weiche Zirbelholz. Während Ahorn und Linde zu den Laubholzarten zählen, ist die Zirbel ein Nadelholz.
In der Holzschnitzerstadt Bischofsheim an der Rhön finden die Kurse in der Schauwerkstatt am Marktplatz statt, andere Kurse in der Kreuzbergschule. Die Teilnehmerzahlen reichen von 4 bis maximal 10 Personen.  
Kontakt: Tourist-Information
97653 Bischofsheim an der Rhön, Kirchplatz 7
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