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Zirbenholz  Drucken  twitter Google+

 

Magazinschrauber

Kaum ein Holz hat so eine mythische Bedeutung wie das Holz der Zirbe. Aus dem Samen der geschützten Kiefernart wird auch der berühmte Zirbengeist gebrannt. Ein Edelbrand mit rötlicher Farbe und holzig, herbem Geschmack.

Ein Zirbenrausch ist dann wohl nur das Resultat von zu heftigem Genuss von Zirbengeist. Die Zapfen der Zirbe sind gesuchter Rohstoff für diesen Schnaps. Aus 300 Zirbenzapfen könnte man wohl 100 Liter Schnaps brennen.

Das Holz der Zirbe macht eine andere Eigenschaft besonders wertvoll und teuer, seine Widerstandsfähigkeit. Der Baum wächst in 1500 bis 2800 Metern Höhe und wird bis zu 1000 Jahre alt. Eine Zirbe übersteht härteste Wetterbedingungen und Witterungen.

Der immergrüne Nadelbaum wird in der Schweiz Arve genannt. Die Älplerbauern haben aus diesem Holz früher ganze Stuben, Betten und Kleiderschränke geschreinert. Der besondere Duft durchzieht heute noch viele Häuser im Alpenraum.

Das Öl der Zirbe war ein traditionelles Allheilmittel, erfolgreich angewandt bei Erkältung und Gelenkschmerzen. Der Ruf des intensiv duftenden Holzes hat schnell auch die Städter erreicht. Zirbe ist zu einem der begehrtesten Hölzer geworden und gehört damit zur Kategorie der teuersten Luxusgüter.

Wie schon vor Jahrhunderten bei den Bergbauern sorgen heute Massivholzmöbel aus Zirbe in hippen Citylofts für das Wohlbefinden der Bewohner. Die Einzelteile, jeweils im Wert von mehreren Tausend Euro, metallfrei zusammen gesteckt zu fertigen Möbel, sollen die Gesundheit der Menschen garantieren.

Jeder Handwerker, der mit diesem wertvollen Rohstoff in Berührung kommt, wird sorgfältig darauf achten, dass durch die Bearbeitung möglichst wenig verloren geht. Für Zirbe sind die besten Werkzeuge gefragt.

Zirbe sei eine Rarität, die man auch als solche  behandeln sollte. Selbst für die Späne vom Hobeln, sie werden in den Alpen ‚Zirbenlocken‘ genannt, finden sich viele Anwendungen. Eingesetzt als Filtermaterial in Luftbefeuchtern, sollen sie die Raumluft auf gesunde Art verbessern.

Geschlagen wird die Zirbe, wenn überhaupt, nur beim richtigem Mond. So will es die Tradition und so haben es die Bergbauern immer gemacht. Viele verzichten heute aber ganz auf das Fällen in ihren Zirbenbeständen, sie wollen ihren Reichtum für spätere Generationen erhalten.

Im Shop der Profis von kirchner24.de findet man eine große Auswahl professioneller Gerätschaften, die für die sichere Bearbeitung von solch wertvollen Hölzern tauglich sind.

Viele Anwendungsbereiche werden mit Werkzeugen der Profis von kirchner24.de erschlossen. Das Team von kirchner24.de hat, wie immer, alle Werkzeuge und Maschinen aus dem Internetshop stets auch in Gerolzhofen auf Lager.

Für die ganz eiligen Abholer gibt auch noch Tipps und Tricks zum Thema Zirbelholzbearbeitung gratis dazu. Die Werkzeuge von kirchner24.de machen diesen wertvollen Rohstoff erst zu einem richtig wertvollen Endprodukt.

 

 

 

 

Holzbildhauerei ist eigentlich ganz einfach, man muss nur alles wegnehmen, was zu viel ist. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Holzschnitzerei oder Holzbildhauerei ist als Hobby recht anspruchsvoll. Als künstlerisches Hobby ist es auf alle Fälle gut für das Gemüt und für die Seele.  
Richtig Spaß macht die Holzbildhauerei nur mit dem richtigen Werkzeug. Da landet man unweigerlich bei den hochwertigen Holzbearbeitungswerkzeugen der Marke ‚KIRSCHEN‘. Diese Traditionswerkzeuge der Firma Wilh. Schmitt & Comp. GmbH & Co. KG werden von kirchner24.de im Internet angeboten. Die Anschaffung eines KIRSCHEN Stechbeitelsatzes im Holzkasten ist ganz sicher ein Einstieg, der richtig Lust auf mehr macht. Mit 6 Werkzeugen in der Größe von 6 - 26 mm kostet der Kasten nur 84,05 Euro und ist lagermäßig lieferbar. Die Profis von kirchner24.de helfen auch bei größeren Ambitionen in Sachen Holzbearbeitung weiter.  
Leute, die ihr Interesse am gestaltenden Umgang mit Holz für sich entdeckt haben, wissen was es bedeutet, aus einem rohen Stück Holz eine Figur zu machen, die ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Viele trauen sich als Erstlingswerk an einzelne Körperteile oder kleine einfache Tierformen: ein Hase, ein Finger, eine Nase, ein Ohr sind solche Werke für den Einstieg.
Der Einstieg in den Ruhestand, Zeit dadurch, dass die Kinder aus dem Hause sind oder auch einfach nur ein Aha-Erlebnis im Bekanntenkreis sind oft der Auslöser, sich mit diesem anspruchsvollen Hobby zu beschäftigen. Manche besuchen einen Volkshochschulkurs, um den Einstieg zu finden, andere besuchen einen der Holzschnitzkurse in der Holzschnitzerstadt Bischofsheim. Das Städtchen im Herzen der Rhön hat eine lange Tradition als Holzschnitzerstadt. Die staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer in Bischofsheim ist die einzige Holzschnitzschule in Nordbayern und eine der ältesten in Deutschland.
In zahlreichen Bischofsheimer Holzschnitzereien wird das alte Handwerk in Familienbetrieben weitergeführt und erhalten. Madonnen und Heiligenfiguren, Krippen, fränkische Trachtenpaare, Rhöner Holzmasken u.v.m. können vom Besucher entdeckt zu werden. Auf dem eigens angelegten Holzskulpturenweg erlebt der Spaziergänger in der Altstadt lebendige Geschichte und Holzschnitzkunst auf Schritt und Tritt. Als Anregung für angehende Holzbildhauer ist ein Ausflug nach Bischofsheim sicher ein Pflichttermin.
In den privaten Hobbykursen der akademischen Bildhauerin Claudia Fink (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) und des Holzbildhauermeister Roland Ehmig kann man die Grundlagen des Schnitzens und des kreativen Umgangs mit Holz erlernen. Anhand von Masken, Schalen oder einfachen plastischen Arbeiten üben die Teilnehmer unter der fachmännischen Anleitung den Umgang mit Schnitzwerkzeugen.  
Wer sich spontan einfach selbst direkt an die Arbeit machen will, für den sind vorgefertigte Rohlinge vielleicht der richtige Weg. Ein Rohling ist eine mit einer Kopierfräsmaschine grob vorgefertigte Figur. Für die Feinausarbeitung sind der Kreativität des Handwerkers keine Grenzen gesetzt. Auch Anfänger schaffen es in relativ kurzer Zeit anspruchsvollere Figuren zu schnitzen.  
Ganz wichtig für den Erfolg ist die Wahl des richtigen Holzes. Die traditionsreichen Schnitzer aus dem Grödner Tal bevorzugen drei Holzarten: das harte Ahornholz, das weiche Lindenholz und das ebenfalls weiche Zirbelholz. Während Ahorn und Linde zu den Laubholzarten zählen, ist die Zirbel ein Nadelholz.
In der Holzschnitzerstadt Bischofsheim an der Rhön finden die Kurse in der Schauwerkstatt am Marktplatz statt, andere Kurse in der Kreuzbergschule. Die Teilnehmerzahlen reichen von 4 bis maximal 10 Personen.  
Kontakt: Tourist-Information
97653 Bischofsheim an der Rhön, Kirchplatz 7
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